McQUEEN "Break the Silence" (Demolition / Soulfood)
BIKERS NEWS / Jens Müller
"Holla die Waldfee, diese All Girl-Band aus GB haut voll rein. Eine feine Mischung aus Alternativ, Punk, Hardcore und Sleaze-Rock erwartet den geneigten Hörer hier. Klingt vielleicht etwas durcheinander, klingt aber beim Hören recht gut. Der Versuch die Songs mitzusingen endete mit Halsschmerzen. Bei den vier Babes brennt die Luft. Sie werden auf ihrer kurzen Tour Ende Februar sicher für staunende Gesichter und ausgebeulte Hosen sorgen. Seit ihrer Gründung 2003 haben McQueen schon reichlich Live-Erfahrung gesammelt. Mit ihrem Debütalbum "Break the Silence" soll nun der große Durchbruch gelingen. Der Titel ist hier Programm. Wenn
euch also Frauen-Bands wie die guten alten Girlschool oder Vixen nicht mehr genug knallen, dann solltet ihr das Quartett aus Brighton unbedingt antesten.
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"Hoorai, this all girl band out of GB kicks in. A great mixture of Alternative, Punk, Hardcore and Sleaze-Rock… if ladies bands like Girlschool or Vixen are not heavy enough for you anymore than you should check this Brighton based quartet."
BREAK OUT / Nikolas Krofta
"Irgendwie bleibt diese alte Weisheit bestehen, dass eine mittelmäßige Mädchenband immer noch um einiges mehr erreichen kann als eine gute Band, die aus lauter Männern besteht. Und da wären wir auch schon bei McQueen. Wobei man diesen Mädels ganz offensichtlich die Geschichte der Rockmusik nicht neu erklären muss. Kompetente Riffs, packende Refrains, eine Menge Charme, Querverweise auf die Energie alter Mötley Crüe wie eine Prise der Ungestümheit alter englischer Punkheroen. Kein Wunder, dass McQueen Ende des Jahres die Chance erhalten werden, mit The Almighty einige Konzerte in England zu spielen. Dort werden McQueen mit Hymnen der Marke „Running Out Of Things To Say“ oder „Numb“ keine großartigen Anlaufsschwierigkeiten haben. Ebenfalls kein Wunder, dass sich bereits eine renommierte deutsche Konzertagentur der Band annahm."
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"competent riffs, catchy refrains, a lot of charm and cross references to the energy of older Motley Crue as well as the vehemence of old English Punk heroes…"
ROCK HARD / Buffo / 7,5 Punkte
"Erst Girlschool, später Rock Goddess und jetzt MC QUEEN: All-Girl-Bands haben auf der Insel Tradition. Anders als die unverwüstliche “Mädchenschule" sind die Frolleins aus dem südenglischen Seebad Brighton aber auch noch was fürs Auge. Vorneweg Frontblondine Leah Duors, die mit ihrer beeindruckende Röhre den zehn eher simpel gestrickten Songs des Erstlings ihren Stempel aufdrückt. Überraschend in dem Zusammenhang: Obwohl “Break The Silence" über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren entstand, klingt die von Soundguru Joe Barresi (Queens Of The Stone Age, Tool) gemixte Scheibe wie aus einem Guss. Dabei leisten sich die Ladies sogar den Luxus, ihren eingängigsten Track ’Don't Know How To Break It To You' erst am Schluß zu verbraten. Der dreckigen Symbiose aus Alternative-, Punk- und Speedrock tut das letztlich keinen Abbruch, zumal auch der Opener ’Neurotic', ’Numb' oder ’The Line Went Dead' leidlich Arsch treten."
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"First Girlscool, than Rock Goddess and now MC QUEEN: All-girl-bands have a tradition in the UK. But in difference to Girlschool, these young ladies are nice to watch as well. Fronted by Leah Duors who makes the simple songs unique with her great voice… a mixture of Alternative-, Punk- and Speedrock which kicks as here and there."
ALLSCHOOL.de
"Aufpassen, jetzt kommt geballte Girl-Power von der Insel in Form der Band MCQUEEN, die sich mit ihrem Debüt „Break The Silence“ aufmachen der männerdominierten Rockwelt einen kräftigen Tritt in den Hintern zu verpassen. Dabei dürfen viel Rotz und Herzblut nicht fehlen, wenn es in bester Motörhead-Manier in den Songs zugeht. Rockige und schrammelig gespielte Gitarrenriffs und eine teils schreiende, teils singende Sängerin machen das Paket komplett und man vermag als Angehöriger der männlichen Welt, angesichts einer solchen Power, erstmal verschreckt auf den CD-Player blicken. Musikalisch bieten uns die vier Mädels aus England ein sehr ausgewogenes Brett aus amtlichen Hardrock, der mit einem Schuss Punkrock garniert wird und durch so viel Rotz angereichert wurde, dass es schon fast aus den Boxen schnoddert. Sehr gut. Sängerin Leah Duors möchte man angesichts ihrer Stimmgewalt auf „Break The Silence“ nicht allzu gerne nachts alleine auf der Straße begegnen. An manch einer Stelle fühle ich mich sogar ein wenig von der Stimmlage her an Kittie erinnert. So ist es auch kein Wunder, dass fast jeder Song auf dem Album recht schnell zündet und ins Ohr geht, was vor allem an den extrem eingängigen Refrains liegt, die fast jeden Song begleiten. Vor allem die Songs „Bitch“ und „Running Out Of Things To Say“ stechen heraus und sind verdammt gute Rock-Songs. Textlich bedienen sich die Mädels natürlich dem gängigen Rocker-Klischees, was den Einfluss von Motörhead noch mal verstärkt. Die Produktion ist ebenfalls sehr gut gelungen und vor allem die Gitarren-Riffs kommen verdammt gut zur Geltung. Alles in allem eine sehr tighte Platte, die ehrwürdig das Rock-Genre in das Jahr 2007 führt, auch wenn ein Gitarren-Soli der Abwechselung gut getan hätte. Wer auf eine Mischung aus Kittie und The Donnas steht sollte sich mal MCQUEEN zu Gemüte führen, oder ihre Tour im Februar mal auschecken."
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"Watch out here comes the full girl power from the UK with a band called McQUEEN, who are on the way to kick the male's dominated rock world ass… who likes a good mixture of Kittie and The Donnas should check out McQueen's album or watch them on their tour in February."
AUTONA.com
"Hinter McQueen verbergen sich Leah Duors (vox), Hayley Cramer (drums), Cat de Casanove (guitar), Sophie Taylor (bass) from the UK und die vier Mädels geben richtig Gas. Rock'n'Roll mit Nuancen zum PunkRock u. vielleicht sogar zum Metal. 10 Songs voller Power und Gewalt. Bei den beiden Openern "Neurotic" und "Dirt" klingen McQueen wie die weibliche Version von Velvet Revolver. Insbesondere die Stimme von Leah ist bei den härteren Parts (z.B. "Break the silence") absolut beeindruckend. Die Spielzeit beträgt etwas mehr als 30 Minuten, dafür wird man auch nicht mit irgendwelchen Fillern belästigt. "Break the Silence" ist kurz, kompakt und krass - dreckiger Rock vom Feinsten!"
(5/5) Dennis
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"Great, aggressive, dirty Rock N Roll, powerful and an absolutely awesome voice. Some tracks sound a little like Velvet Revolver. 35 minutes power with no fillers."
HEAVY-METAL.de
"Die All-Girl-Band McQueen hat mit dem bekannten Steve eigentlich nix zu tun außer des Bandnamens. Geboten wird dem geneigten Hörer ne ordentliche Portion Punk & Roll. Die Songs gehen gut nach vorne und die Band erinnert an eine Mischung aus den Ramones und Hole. Frontröhre Leah Duors steht dabei Frau Love in nichts nach und kann mit ihrer „verruchten“ Stimme gut überzeugen. Ich bin sogar der Meinung, dass sie mit „Running out of things to say“ nen Hit landen könnten, denn bereits nach dem ersten Durchhören der Scheibe blieb der Song im Ohr. Mit ner guten halben Stunde Spielzeit bleiben die Damen auch im Genrerahmen, dafür wird in dieser halben Stunde ordentlich und frisch Popo gekickt!"
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"…I'm sure they have a hit with "Running Out Of Things To Say", as this ones tucks right into your ear… they are really kicking ass in this 1/2 hour."
METAL.de
"Ihr habt schon immer auf die Mucke von MOTÖRHEAD gestanden, kamt aber optisch nie mit Lemmys Warze klar? Dann könnten MCQUEEN aus Bristol genau das Richtige für Euch sein. Hierbei handelt es sich nämlich um eine All-Girl-Band, die aus vier schnuckeligen Engländerinnen besteht, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, der Welt zu beweisen, dass rotziger Rock mit leichten Alternative- und Punk-Einflüssen nicht unbedingt eine reine Männerdomäne sein muss. "Break The Silence" schimpft sich ihr demnächst erscheinendes Debütalbum und macht seinem Namen alle Ehre. Schon beim Opener denkt man sich, dass man Sängerin Leah am besten nicht dumm in irgendeiner Bar angrapschen sollte. Ganz schön angepisst, die Kleine! Zuweilen fühlt man sich bei ihren Vocals ein wenig an Sandra Nasic von den GUANO APES erinnert, die es ebenfalls prächtig raus hatte, zwischen melodiöser Weiblichkeit, partygetränktem Gute-Laune-Gesang und wütender Furie zu pendeln. Leider kann die Abteilung "songschreiberische Klasse" da nicht ganz mithalten. Stehen auf der einen Seite echte Rotz-Rock-Abgehnummern wie der harte Opener "Neurotic", das fast schon nu-thrashige "Running Out Of Things To Say", der PINK-kompatible Titeltrack, das ein wenig an die FOO FIGHTERS angelehnte "The Line Went Dead" oder der punkige Rausschmeißer "Don't Know How To Break It To You", schleichen sich dazwischen immer wieder belanglose Nummern ein, die aus der Feder jedes x-beliebigen Newcomer-Contest-Drittplatzierten stammen könnten. Schade eigentlich, denn Potential haben diese vier Rotzgöhren allemal. Geht man alleine von den starken Momenten dieser Platte aus, sind sie das perfekte Mittel für heterosexuelle Machos, die sich schon immer gewünscht haben, dass Lemmy eine Frau mit dicken Titten und ohne Warze wäre. Doch leider kann man über die kleineren Durststrecken in between nicht hinwegsehen, egal wie fordernd das versaute Lächeln ausfällt, mit dem einen diese Mädels an den Whiskeytresen und auf die Tanzfläche locken."
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"…if we just would pick out the few good moments of this album, his would bet he perfect record for heterosexual machos who wished Lemmy would have been a girl with big tits… but I'm sorry the rest in between isn't good enough, regardless how the dirty smile of these ladies will look like when they try to get you at the whiskey bar or the dancefloor."
METAL-INSIDE.de
"MCQUEEN sind der nächste Versuch, eine all-female-band zu etablieren. Die vier Damen sehen ziemlich ansprechend aus, immerhin, da müssen die Songs auf „Break The Silence“ nur noch überzeugen und fertig ist die neue Sensation. So jedenfalls der Plan. Mit „Neurotic“ legen die US-Mädels dann auch ansprechend los, die Mischung aus Rotzrock, etwas Punk und GUANO APES-Gesang geht direkt ins Ohr und ist ein sehr guter Start für die Platte. Die beiden nachfolgenden Songs fallen da schon etwas ab, der Titelsong fällt dann ziemlich lahm aus, ist aber nicht so belanglos wie „Bitch“ und „Not For Sale“ am Ende der Scheibe, die sich beide als langweilige Rocksongs entpuppen, die jede Schülerband schreiben kann. Immerhin reißt das punkige „Don’t Know How To Break It To You“ wieder einiges raus und entläßt den Hörer mit einem guten Song in die Nacht. Viel Licht und Schatten also auf der sauber produzierten Scheibe. Auf Mixtapes (oder cooler: im ipod shuffle) machen sich ein paar Songs gut, aber über die komplette Scheibe können MCQUEEN noch nicht vollständig überzeugen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden."
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"…on mixtapes (or cooler: on your ipod shuffle) some of the songs are good, but through the full album McQueen cannot totally convince me. Let's see what the future brings."
METALGLORY.de
"Mit britischen All-Girl-Bands hat die Welt ja schon so ihre Erfahrungen gemacht. Ein Blick aufs Bandfoto bestätigt zum Glück vorab, dass die vier Ladies von McQueen auf jeden Fall metalkompatibler sind als die Spice Girls. Ihr Debütalbum „Break the silence“ ist trotz unverschämt kurzer Spielzeit keinesfalls ein Schnellschuss, sondern entstand in den letzten zweieinhalb Jahren zwischen den exzessiven Tourneen des Quartetts. Es präsentiert uns modernen Rotz Rock mit Punk und Alternative Einflüssen, der heutzutage wohl als Speed Rock bezeichnet wird. Die kernigen Refrains klingen manchmal nach Manson. Wie die meisten ihrer neumodischen Kollegen vergessen auch die McQueens viel zu oft, dass man die Saiten einer Gitarre auch abdämpfen kann. Zudem fehlen mir natürlich die geliebten klassischen Riffs und Metal Harmonien, die in diesem Musikstil einfach keinen Platz haben. Aber für das Geschraddel von offenen Akkorden konnte ich mich einfach noch nie erwärmen. Und ein Album, das ohne echtes Gitarrensolo auskommt, hat es bei mir sowieso schwer. Beim eingängigen „The line went dead“ unternehmen die Chicas wenigstens einen Versuch in diese Richtung. Ansonsten wird ihr Nu Metal erfreulich versiert vorgetragen, so dass Genre Fans ohne Bedenken zugreifen können. Die Stücke rocken knackig und dynamisch. Nach dem brachialen Eröffnungsduo zieht die Band allerdings ein wenig die Bremse. Dennoch können die Songs zunächst das hohe Niveau der Kracher „Neurotic“ und „Dirt“ halten. „Running out of things to say“ ist vergleichsweise harmonisch. Auch das experimentelle „Break the silence“ und das funkige, fast schon an die Peppers erinnernde „Numb“ haben Klasse. Spätestens jedoch beim belanglosen „Blinded“, das zumindest ebenfalls den Versuch eines Gitarrensolos aufweist, vermisst man die Energie der ersten beiden Songs. „Bitch“ und „Not for sale“ sind dann nur noch nervtötender Tussi Rock. Erst das punkige „Don’t know how to break it to you“ zieht den Karren wieder einigermaßen aus dem Dreck. So bleibt es bei dem bereits Geschriebenen: Für Genrefans interessant."
ENGLISH TRANSLATION SUMMARY:
"…only interesting for fans of the genre."
WHISKEY-SODA.de
"Na, angesichts der neuen Scheibe von der Allgirl-Band McQueen verteilt weder die Styling- noch die Rock’N’Roll Polizei Strafzettel für’s falsch parken. Denn alle, die rotzigen, straighten Rock’N’Roll mit kratzbürstiger Frauenstimme mögen, der in manchen Songs auch zum Punkrock ausartet und sogar in den Metalbereich ausschweift, sind bei der Band aus England genau richtig. Wer momentan auf die schwedische Band Crucified Barbara abfährt, die als Support auf der diesjährigen Motörhead-Tour für absolute Furore sorgten, wird McQueen sofort lieben. Beide Bands verfügen über ähnliche musikalische Klangprinzipien, wobei Leah Duors gelegentlich ihre Stimme noch ein wenig tiefer in den Wahnsinn treibt. Wie die zierlich wirkende Sängerin allerdings ihrer Kehle solche Töne entlocken kann, bleibt wohl ihr Geheimnis. "Break The Silence" ist damit eine Kampfansage und durchbricht wirklich mit jedem Song schallmauerartig jegliche Ruhe. Verdient eröffneten McQueen daher schon Shows von Bands wie Juliette and The Licks, Foo Fighters und den Kaiser Chiefs. Gerade der erste Song "Neurotic" knallt wie von der Tarantel gestochen ganz weit nach vorne und bewirkt sofort uneingeschränkte Sympathie für das Quartett. Die Nachlader "Dirt" und "Running Out The Things To Say" können an diesen ersten Eindruck anknüpfen, und auch Folgestücke wie "Numb", "Bitch" oder auch der letzte Song "Don’t Know How To Break It To You" vollenden ein insgesamt sehr gelungenes Album, das man sich auch gerne mehrfach anhört. Auch wenn man nichts darüber schreiben muss."
FULL ENGLISH TRANSLATION:
"Well, in view of the new album by the all-girl-band McQueen neither the styling nor the Rock'N'Roll police will give a parking ticket for a wrong move. Because everybody who likes dirty straight Rock'N'Roll with a raw female voice, which in some songs also turns into the Punkrock and even into Metal makes the perfect choice with that band from England. Who is into the Swedish Crucified Barbara, which played as support on the Motörhead tour and did that very well, will fell in love with McQueen immediately. Both bands have similar musical backgrounds, whereby Leah Duors still drives her voice a little more deeply into insanity. How the slim singer can sing such tones will sure remain her secret. "BREAK The Silence" is thereby a challenge and breaks through sound barrier-like any peace with each song. McQueen already opened up shows of acts such as Juliette and The Licks, Foo Fighters and the Kaiser Chiefs and they deserve that. Especially the first song "Neuro TIC" slams forward as stung by a Tarantula and causes immediate, unrestricted sympathy for the quartet. The reloaders "Dirt" and "Running Out The Things To Say" can tie to this first impression, and also subsequent pieces like "Numb", "Bitch" or the last Song "Don't Know How To Break It To You" completes a altogether very successful album, which sure can be played several times, even if somebody does not have to write anything about it."
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